Festival für mehr Toleranz & Respekt 2019 – Spenden erbeten

Gute Sache in Coesfeld am 13.7.2019:  Festival für mehr Toleranz & Respekt 2019 – Spenden erbeten

Die Katholische Kirchengemeinde Anna Katharina veranstaltet auch in diesem Jahr am 13. Juli in Coesfeld ihr Umsonst&Draussen-Festival “Rock am Turm“.

“Der Eintritt ist wie immer FREI, das ist uns sehr wichtig und immer schwerer zu realisieren…” Daher sind Spenden erbeten. Die Volksbank Coesfeld hat zu Gunsten des Projektes eine Crowdfunding-Kampagne gestartet; hier kann man spenden: https://vrbankwml.viele-schaffen-mehr.de/rock-am-turm-2019

Die Veranstalter schreiben: “Das Motto „Extremismus und Intoleranz – Nein danke!“ begleitet unser Open Air Festival immer und überall. Uns allen, denen eine tolerante weltoffene Gesellschaft mit dem Friedensgedanken den Europa in sich trägt, sollte eine Sensibilisierung aller Menschen, vor dem Hintergrund der erstarkenden populistischen Parteien sehr am Herzen liegen.” … Wir freuen uns über ihre Unterstützung und auch ganz besonders darüber, wenn sie uns am Oldie-Abend 12.07., Familien/Kindernachmittag 13.07. und oder am Hauptabend 13.07. beim Festival besuchen würden.” (https://vrbankwml.viele-schaffen-mehr.de/rock-am-turm-2019/Supports_2/)

“Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann
und worüber zu schweigen unmöglich ist.” (Victor Hugo)

Die Crowdfunding-Kampagne läuft!
https://www.rockamturm-coesfeld.de/

Nachlese: “Wir sagen Ja zu Europa” – Veranstaltung auf dem Marktplatz in Haltern am See

Am Samstag, den 11. Mai 2019, hat das Halterner “Forum für Demokratie, Respekt und Vielfalt” auf dem marktplatz in Haltern eine Veranstaltung durchgeführt. Das Motto: “Wir sagen Ja zu Europa”.

Das war eine schöne Veranstaltung: Etwas für den Kopf (Argumente), aber auch etwas für die Ohren und das Herz in Form von Musik. Viele Menschen, nicht nur die aus Halterner Chören, sangen unter Begleitung vieler Musikinstrumente die Europahymne.

Statt weiterer Worte: Hier finden Sie Bilder der Veranstaltung, zudem sehen Sie einige Twitter-Nachrichten von weiteren Beteiligten (denen wir sehr danken) ein.

11. Mai 2019: “Wir sagen Ja zu Europa” – Veranstaltung auf dem Marktplatz in Haltern am See

Wir sagen Ja zu Europa

Das Forum für Demokratie, Respekt und Vielfalt (https://forumdrv.de) organisiert am 11. Mai 2019 auf dem Marktplatz in Haltern am See eine Veranstaltung zur Europawahl. Es wird Infos geben, Diskussionen auch mit “offenem Mikro”, musikalische Flashmobs, Rockmusik und viele mehr.

Das vorläufige Programm sieht so aus:

  • 10.00 Uhr Musikalischer Auftakt mit der Rockband Ampless vom Halterner Rockbüro
  • 10.25 Uhr Begrüßung/Eröffnung (Ansprachen Wilhelm Neurohr/Herbert Bludau-Hoffmann)
    10.45 Uhr 10 Europa-Thesen: Statements, Informationen, u.a. mit „Pulse of Europe
  • 12.00 Uhr Musikalischer Flashmob (u.a. mit Chor Together u. a. )
    12.15 Uhr Europa-Rede (Jörg Eichenauer, Mehr Demokratie e. V. NRW)
  • 12.30 Uhr Beginn Talk-Runden („offenes Mikrofon/Dome-Talk) über Europa mit Bürgerinnen und Bürgern
  • 14.00/14.30 Uhr Schlussworte (David Schütz)

Wer mehr wissen will, kann sich ein Interview mit einigen Mitgliedern des Forums zur obigen Europa-Veranstaltung anhören.

Das Interview führte Wolfgang Thiemann vom Haltern-Magazin (Bürgerradio RadioVest) . Den endgültigen Sendetermin des noch mit Musik zu kombinierenden Betrages werden wir hier ankündigen.

Bericht der Halterner Zeitung vom 1.5.2019

Am 1.5.2019 hat auch die Halterner Zeitung über unsere Aktion berichtet ).

Halterner Forum für Demokratie, Respekt und Vielfalt veröffentlicht zehn Thesen zur Europawahl

Das Halterner Forum für Demokratie, Respekt und Vielfalt hat heute (28.3.2019) zehn Thesen zur Europawahl veröffentlicht. Am 11. Mai wird es von 11 bis 14 Uhr Aktionen des Forums auf dem Marktplatz in Haltern am See geben (mehr Informationen finden Sie hier).


Zehn Thesen zur Europawahl

Wir sagen Ja zu Europa

10 Gründe

  1. Demokratie: Europa ist der Kontinent der parlamentarischen Demokratien.
  2. Respekt: Europa ist der Kontinent der Menschenrechte.
  3. Vielfalt: Europa ist der Kontinent der kulturellen Möglichkeiten und Vielfalt.
  4. Europa ist dank der EU ein offener Kontinent der Menschenbegegnungen.
  5. Europa ist als Friedensnobelpreisträger der Kontinent des Friedens.
  6. Europa kann sich zu einem sozialen Europa der Solidarität entwickeln.
  7. Europa ist ein grüner Kontinent mit einer schützenswerten Umwelt.
  8. Europas Binnenmarkt verschafft uns wirtschaftlichen Wohlstand.
  9. Europas gemeinsame Währung, der Euro, hat viele Vorteile.
  10. Europa ist mehr als nur ein großer „Supermarkt“ mit einem „Superstaat“.

Das europäische Gemeinschaftsprojekt darf politisch nicht „an die Wand gefahren“ oder den Rechtspopulisten zur Zerstörung überlassen werden. Die EU mit ihren Schwachstellen ist reformierbar und gestaltbar unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Europa gehört die Zukunft und es gehört der Jugend – deshalb darf es kein Zurück in die Vergangenheit geben.

Deshalb: Europa nicht ohne uns! Wir sind Europa!
Europa geht von unten nach oben – deshalb gehen wir zur Europawahl.
Europa darf nicht scheitern!

Halterner Forum für Demokratie, Respekt und Vielfalt (www.forumdrv.de)


Eine ausführliche Fassung der 10 Thesen mit Begründungen können Sie hier ansehen und  hier als PDF herunterladen. (Bildquelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2017-03-26-Pulse_of_Europe_Cologne-0183.jpg)

Europawahl: Grundrechte stärken gegen ihre Verächter

Bild: Europa bei Nacht; Quelle: Retouched by Euromap [Public domain], via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File:EU-bei-nacht.jpg
“Die Europawahl in drei Wochen ist die Gelegenheit, die Grundrechte zu stärken gegen ihre Verächter.” Das schreibt Heribert Prantl in der SZ vom 5. Mai 2019 in einem lesenwerten Artikel mit dem Titel “Das Gift der Populisten – und was dagegen hilft“. Die Demokratie werde durch Autokraten /Anti-Demokraten in Europa pervertiert. Prantl bezeichnet zu Recht die türkische, die ungarische, die polnische und die österreichische Regierung als autokratisch und antidemokratisch. In diesen Ländern sind Grundrechte wie Pressefreiheit und Institutionen wie die Gewaltenteilung in Gefahr oder schon massiv beeinträchtigt. Diese Rechte und Institutionen, da kann man Prantl nur zustimmen, müssen wir mit Macht verteidigen. Das wenigste, was wir tun können, ist zur Europawahl zu gehen und Demokraten zu wählen. https://www.sueddeutsche.de/politik/europawahl-polen-oesterreich-rechtstaat-1.4433409

Das “Forum Ziviler Friedensdienst e. V. (forumZFD)” ruft zur Europawahl auf

Wie viele andere Organisationen der Zivilgesellschaft ruft das “Forum Ziviler Friedensdienst e. V. (forumZFD)” zur Europawahl auf. Das Forum schreibt auf seiner Webseite:

Mehr Informationen und die Thesen des Forums für Demokratie, Respekt und Vielfalt finden Sie hier: https://forumdrv.de/europawaehlen/

Lifeboat-Experiment macht die Tortur der über das Meer Flüchtenden sichtbar

Wie fühlt sich eine Flucht über das Mittelmeer an?

Die Organisation “Sea-Watch ” hat ein Experiment mit Freiwilligen gemacht, um einen Eindruck der traumatischen Erfahrungen  zu vermitteln.

Der Anteil der Toten im Mittelmeer hat sich vervierfacht “und kaum jemand kriegt es mit: „LIFEBOAT – Das Experiment“ macht die Tortur der Flüchtenden sichtbar” (https://sea-watch.org/lifeboat-das-experiment/)

Sea-Watch simuliert Seenot. Die Not der anderen.
Hunderttausende Menschen sind in den letzten Jahren mit dem Boot nach Europa gekommen. Der Verein Sea-Watch hat eine Überfahrt simuliert.” http://www.taz.de/!5587935/

Interessant ist auch der folgende Beitrag.

“Marburgerin rettet im Mittelmeer Menschen”

(https://www.op-marburg.de/Marburg/Marburger-Aerztin-im-Sea-Watch-Einsatz)

Das Video der Oberhessischen Presse vom 20.07.2018 ist außerordentlich sehenswert. Ruby Hartbrich, eine junge Ärztin, berichtet von ihren Erfahrungen auf Rettungsschiffen von Sea-Watch im Mittelmeer. (Ruby Hartbrich kommt übrigens aus Hullern.)

Den Artikel der Oberhessischen Presse finden Sie hier: https://www.op-marburg.de/Marburg/Marburger-Aerztin-im-Sea-Watch-Einsatz