WICHTIG: Bürgerantrag zur Errichtung eines Bürgerrats für die Ratssitzung am 25.11.21 ab 17.30h

Auf der kommenden Ratssitzung am Donnerstag, den  25.11.21, ab 17.30 Uhr, wird der Antrag des Forums auf Errichtung eines Bürgerrats behandelt.

Wir haben zu unserem Antrag ein Rederecht und werden davon Gebrauch machen. Wir bitten um zahlreiche Teilnahme.

Die Tagesordnung und die Sitzungsvorlagen findet man unter folgenden Link:
https://haltern.more-rubin1.de/meeting.php?id=2021-RAT-96. Die Inhalte der Ratssitzung sind dort für alle einsehbar.

Es besteht für die Ratssitzung Maskenpflicht, z. Zt. noch die 3G-Pflicht, eventuell bei Inkrafttreten der neuen Coronaschutzverordnung vor der Ratssitzung die 2G-Pflicht. Es wird individuell kontrolliert mit Vorlage des Impfnachweises und des Ausweises, ggf. eines aktuellen Tests. Deswegen sollten alle Interessenten aus dem Forum rechtzeitig erscheinen. Der Antrag des Forums wird voraussichtlich als Top 5 gegen 18 Uhr verhandelt.

Mehr Informationen hier.

Quelle des Bildes: AnonymousUnknown author, Public domain, via Wikimedia Commons; https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Man_with_Megaphone.png

 

Kommendes Treffen des Forums – ONLINE

Leanne Walker, CC0, via Wikimedia Commons

Anders als ursprünglich geplant, findet das nächste Treffen des Forums als ONLINE-Treffen statt.

21.11.2021 (11:00 bis 13:00 Uhr) .

Alle Mitglieder des Forums erhalten wie immer rechtzeitig eine Einladungs-Email.

Interessent*innen / Gäste sind herzlich willkommen: Bitte senden Sie eine Email an werner.nienhueser+forumdrv@gmail.com. Dann bekommen Sie einen Einwahl-Link zugesandt.

 

 

12.11.2021 in Haltern: Veranstaltung zum Gedenken an die Reichspogromnacht 1938

Die Erinnerung an den 9. November 1938 gehört zum festen Bestandteil der Kultur in Haltern am See. Auch in diesem Jahr versammelten sich viele Bürgerinnen und Bürger auf Einladung des Forums für Demokratie, Respekt und Vielfalt sowie des Asylkreises auf dem Halterner Marktplatz, um gegen Faschismus, Antisemitismus und Rassismus zu demonstrieren und für eine demokratische Gesellschaft einzutreten. Jürgen Wolter von der Halterner Zeitung berichtet darüber am 15.11. (am 13.11. online).

Auf der Veranstaltung sprachen David Tourgman (jüdische Gemeinde Recklinghausen), Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Halterner Schulen, Pfarrer Michael Ostholthoff und Bürgermeister Andreas Stegemann. Durch die Veranstaltung führte Herbert Bludau-Hoffmann. Musikalisch gerahmt wurde die Gedenkveranstaltung durch auch inhaltlich passende Beiträge der Band “Motel“.

Einen Live-Mitschnitt der Veranstaltung kann man hier ansehen (danke an Thomas Rath):

Persönliche Eindrücke…

Foto: Gerburgis Sommer

Auf dem Marktplatz fiel mein Blick sofort auf die Fotoprojektionen von Thomas Rath [1]Die Fotos zeigen Ereignisse der Nazizeit in Haltern. Stadtarchivar Gregor Husmann hat die Fotos zur Verfügung gestellt; Thomas Rath fügte sie zu einer Videoinstallation zusammen.. In den vier oberen Fenstern des alten Rathauses waren Bilder zu sehen, die u.a. zeigen, wie sich während der Zeit des Nationalsozialismus die Nazis auf dem Marktplatz in Haltern versammelten, offensichtlich mit einigem Publikum. Fotos können allerdings kaum zeigen, dass die Nazis nach 1933 den Stadtrat dominierten.

David Tourgman, der für die jüdische Gemeinde Recklinghausen sprach, wies darauf hin, dass der Antisemitismus nach wie vor lebendig ist. Dass jüdische Synagogen und Museen durch Polizeipräsenz vor Angriffen geschützt werden, dass jüdische Bürger Angst haben, sich öffentlich zu ihrem Glauben bekennen, weil sie Diskriminierung oder gar Gewalt befürchten, all das zeigt, dass ein Eintreten für Demokratie, für Respekt, für Vielfalt, täglich notwendig ist.

Die Schüler:innen trugen unter anderem einen mich sehr berührenden Text vor, der schildert, wie der damals elfjährige Alexander Lebenstein die Pogromnacht erlebte, welche Todesängste er in dieser Nacht und in vielen folgenden Tagen und Nächten auszustehen hatte. Alexander Lebenstein überlebte als einziger der Halterner Juden den Holocaust. [2]Alexander Lebenstein verstarb 2010 in den USA; er wurde 2008 Ehrenbürger der Stadt Haltern.

… und Fragen

Die Fotos zeigen die Naziaufmärsche vor dem Rathaus; man sieht, wie die Nazis dort posieren, ihre Macht demonstrieren und sie genießen. Die Bilder lösen bei mir Fragen aus:

Wer machte in der Pogromnacht mit? Wer zerstörte die Wohnungen, wer schlug die verfolgten Menschen, wer klatschte Beifall?
Wer tat nichts? Wer half? Wer missbilligte die Taten gegen die Menschlichkeit?
Wer dachte: Ich kann nichts tun? Und konnte man wirklich nichts tun?
Wer profitierte – durch Aufstieg in politische Ämter oder berufliche Positionen, durch Aneignung jüdischen Eigentums?

Ich habe auf die Fragen wenig klare Antworten. [3]Bei Recherchen konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass man in Haltern sehr viel mehr über die Römerzeit erfahren kann und weiß als über die Zeit des Nationalsozialismus. Informativ ist … Continue reading 

Das Stolpersteine-Plakat des Forums für Demokratie, Respekt und Vielfalt soll auch zwischen den jährlichen Gedenkveranstaltungen die Erinnerung an die drangsalierten, deportierten und schließlich ermordeten jüdischen Mitbürger und Mitbürgerinnen Halterns wachhalten (mehr Informationen hier: https://forumdrv.de/stolpersteine)

 

Text: Werner Nienhüser. Die Ansichten des Verfassers geben nicht unbedingt die Meinung des gesamten Forums oder seiner Mehrheit wieder.

Anmerkungen

Anmerkungen
1 Die Fotos zeigen Ereignisse der Nazizeit in Haltern. Stadtarchivar Gregor Husmann hat die Fotos zur Verfügung gestellt; Thomas Rath fügte sie zu einer Videoinstallation zusammen.
2 Alexander Lebenstein verstarb 2010 in den USA; er wurde 2008 Ehrenbürger der Stadt Haltern.
3 Bei Recherchen konnte ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass man in Haltern sehr viel mehr über die Römerzeit erfahren kann und weiß als über die Zeit des Nationalsozialismus. Informativ ist das im Jahr 2020 erschienene Buch von Ortwin Bickhove-Swiderski: Die Anfänge der NS-Zeit in Haltern am See – und der Fall Bernard Gewert aus Sythen. Dülmen: Laumann-Verlag. Der Autor weist unter anderem darauf hin, dass bisher wenig über die Ermordung psychiatrischer Patienten aus Haltern bekannt ist; s. S. 154-156. Siehe  auch Stelbrink, Wolfgang (2004): Westfalen im Nationalsozialismus (1933-1939), https://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/input_felder/langDatensatz_ebene4.php?urlID=40&url_tabelle=tab_websegmente, abgerufen am 15.11.2021

25.11.2021 Stadtrat Haltern: “Halterner Forum erbittet Ratsbeschluss für die Einrichtung von Bürgerräten”

Pressemitteilung des Halterner Forums für Demokratie, Respekt und Vielfalt:

Halterner Forum erbittet Ratsbeschluss für die Einrichtung von Bürgerräten – Anregung für die Ratssitzung am 25. November

HALTERN AM SEE. Nach inzwischen erfolgten Vorgesprächen mit allen Ratsfraktionen und zwei Gesprächsterminen beim Bürgermeister hofft das Halterner Forum auf breite Zustimmung zu seinem Vorschlag, auch in Haltern die Einrichtung von ausgelosten Bürgerräten als demokratische Beratungsgremien zu ermöglichen. Dazu hat das Forum eine formelle Bürgeranregung nach § 24 Gemeindeordnung für die nächste Ratssitzung am 25. November mit einem Beschlussvorschlag eingereicht.

Ein Bild, das Text enthält. Automatisch generierte BeschreibungWenn der Rat einen solchen Grundsatzbeschluss fasst, kann er dann in der Folge themenbezogene Bürgerräte zu wichtigen Themen in der Stadt einberufen. Hierzu können alle Bürgerinnen und Bürger, Gruppen, Vereine Bürgerinitiativen, Parteien sowie Rat oder Verwaltung vorab Themenvorschläge unterbreiten und einreichen. „Die praktische Durchführung soll dann nach Vorstellung des Forums über eine Lenkungsgruppe in Zusammenarbeit zwischen Stadtverwaltung und Ehrenamtlichen erfolgen“, so erläutern die Initiatoren. Ihr Anliegen wird von der VHS, dem DGB und dem Könzgenhaus in Haltern grundsätzlich unterstützt.

Ein Bild, das Text enthält. Automatisch generierte Beschreibung
Bei einer Informationskampagne des Forums am 27. August in der Halterner Fußgängerzone hatten die Bürger:innen erste Themenvorschläge für einen Bürgerrat kundgetan.

In ihrer Begründung zum Ratsantrag weisen die Forumsmitglieder darauf hin, dass die Idee der Bürgerräte aktuell sowohl von der neuen Bundestagspräsidentin Bärbel Bas als auch von ihrem Vorgänger Wolfgang Schäuble als Demokratie fördernd ausdrücklich befürwortet wird. Auch im Sondierungspapier für die Koalitionsverhandlungen sei das Thema enthalten [1]Im Sondierungspapier heißt es: “Wir wollen die Entscheidungsfindung verbessern, indem wir neue Formen des Bürgerdialogs, wie etwa Bürgerräte nutzen, ohne das Prinzip der Repräsentation … Continue reading  „Inzwischen haben sich alle im Bundestag vertretenen Parteien (mit Ausnahme der AfD) und ihre Parteistiftungen sich positiv zur Einrichtung der losbasierten Bürgerbeteiligung positioniert, ebenso die Landesregierung NRW und eine von ihr einberufene Enquete-Kommission“, betonen die Forumsmitglieder: „Und mehreren bundesweiten Umfragen zufolge befürwortet eine große Mehrheit der Bevölkerung die Idee“.

Nach Empfehlungen auch des Städte- und Gemeindebundes und des Städtetages als kommunale Spitzenverbände sind bereits in mehr als 30 Städten Bürgerräte bereits durchgeführt worden und in 40 weiteren Städten gibt es Initiativen dafür wie in Haltern am See. „Haltern wäre im Ruhrgebiet zusammen mit zwei weiteren Städten ein Vorreiter für ein solches zukunftsweisendes Demokratie-Experiment in unserer Region und würde für Nachahmung sorgen“, so erhofft sich das Forum einen Image-Gewinn für unsere Stadt.

Der Ratsantrag im Wortlaut (PDF)

Siehe auch den Beitrag im Lokalkompass v. 5.11.2021

 

Anmerkungen

Anmerkungen
1 Im Sondierungspapier heißt es: “Wir wollen die Entscheidungsfindung verbessern, indem wir neue Formen des Bürgerdialogs, wie etwa Bürgerräte nutzen, ohne das Prinzip der Repräsentation aufzugeben” (https://www.tagesschau.de/sondierungen-153.pdf).

ABGESAGT: 25. November: Vortrag Prof. Bontrup: “Die Krisen gehen weiter – auch mit „Ampel“ – dabei gäbe es Alternativen”

Der für den 25. November geplante Vortrag von Prof. em. Dr. Heinz-J. Bontrup zum Thema

“Die Krisen gehen weiter – auch mit „Ampel“ – dabei gäbe es Alternativen”

muss wegen der sich verschärfenden Corona-Pandemie leider ausfallen.

Die Veranstaltung wird  auf das Frühjahr 2022 verschoben. 

Informationen  finden Sie rechtzeitig hier und auf den Seiten des Gemeinnützigen Instituts für Wissenschaft, politische Bildung & gesellschaftliche Praxis NRW e.V.

ABGESAGT: Die Veranstaltung wird auf Frühjahr 2022 verschoben: 25. November: Vortrag Prof. Bontrup: “Die Krisen gehen weiter – auch mit „Ampel“ – dabei gäbe es Alternativen”

Vortrag und Diskussion mit Prof. em. Dr. Heinz-J. Bontrup

Die Krisen gehen weiter – auch mit „Ampel“ – dabei gäbe es Alternativen

Die Veranstaltung wird wegen der sich verschärfenden Corona-Pandemie auf das Frühjahr 2022 verschoben. 

Donnerstag, 25. November, um 19.00 Uhr,
in Haltern am See, Bildungsstätte Könzgenhaus, Annaberg 40.
Eintritt frei

(auf Einladung des Gemeinnützigen Instituts für Wissenschaft, politische Bildung & gesellschaftliche Praxis NRW e.V.)

“Deutschland steht vor großen sozial-ökologischen und ökonomischen Herausforderungen. Die Finanz-, Immobilien- und Wirtschaftskrise ab 2007 ist noch nicht überwunden, hinzu kommen Corona-Krise, Flutkatastrophe und nicht zuletzt eine weltweite Klimakrise. Die Krisen treffen auf ein tief zerrissenes Land. Segmentierte Arbeitsmärkte, Niedriglohnsektor, Prekariat, Armutsquote, Altersarmut und trotzdem war Deutschland noch nie so reich wie heute. Trotzdem: säkulare Stagnation, niedrige Produktivitäten und immer mehr Konzentration in der Wirtschaft. Und jetzt auch noch eine “Ampel-Regierung”. Eine Regierung mit Parteien, die nach wie vor neoliberal ausgerichtet sind. Bisher wurde der systemische Zusammenbruch durch eine expansive Geldpolitik und zusätzliche Staatsschulden verhindert. Kann diese Politik fortgeschrieben werden? Welche Alternativen zeigt die Ampel-Regierung auf? Prof. Bontrup wird in seinem Vortrag die Probleme einordnen und bewerten und nicht zuletzt seine Alternativen aufzeigen.” (Quelle: Iwipo)

“Begriff und Figur des Flüchtlings in historischer Perspektive”

Jochen Oltmer hat einen interessanten Aufsatz über “Begriff und Figur des Flüchtlings in historischer Perspektive” geschrieben (Bundeszentrale für politische Bildung, 13.10.2021).

“‘Flüchtling’ – 2015 “Wort des Jahres”. Wie haben sich die Verwendung dieses Begriffs und die Bedeutungen, die ihm zugewiesen wurden, seit dem Aufkommen im 17. Jahrhundert verändert? Eine kleine Begriffs- und Figurgeschichte. … Tatsächlich gewann die Rede von ‘Geflüchteten’ seit Anfang der 2010er Jahre an Gewicht und konkurriert seither in der öffentlichen Diskussion mit dem Begriff des Flüchtlings. Dessen Bedeutungsverlust und die Karriere von Alternativbenennungen (z.B. ‘Schutzsuchende’) ist noch nicht zureichend erklärt worden, zumal Forschungsergebnisse aus den Sprachwissenschaften deutlich machen, dass nach der Wirkung des Suffix ‘-ling’ befragte Personen mit ihm keineswegs überwiegend eine negative Konnotation verbinden. … Nicht das Wort ist das Problem, sondern die Zuweisung von Bedeutung im Kontext intensiver gesellschaftlicher Aushandlungen.”

Investigativbericht: “Flüchtende hinter Stacheldraht: Wie die EU den Bau von Lagern unterstützt”

“Nach dem Brand des Lagers in Moria werden Flüchtende auf den griechischen Inseln in neue Lager gebracht, die Gefängnissen ähneln. Von uns (von der NGO “FragDenStaat“, WN)  veröffentlichte Dokumente zeigen: Die EU-Grundrechteagentur warnte lange vor den Lagern. Und Deutschland hilft beim Aufbau.” (Quelle: https://fragdenstaat.de/blog/2021/10/22/das-neue-moria/?pk_campaign=newsletter&pk_kwd=20211023)

Siehe den Beitrag von Böhmermann und vor allem hier: https://dasneuemoria.eu

“Wie Kommunen für bezahlbares Wohnen sorgen können: Das Praxismodell der sozial gerechten Bodenordnung” (von Wilhelm Neurohr)

Wilhelm Neurohr analysiert in einem Beitrag im “Stadtspiegel” den Wohnungsmarkt und Immobilienpolitik in Haltern am See und zieht einen Vergleich zu Münster. Er belässt es nicht bei einer kritischen Analyse, sondern macht auch konkrete Vorschläge für die Halterner Stadtentwicklungspolitik.

Wie Kommunen für bezahlbares Wohnen sorgen können: Das Praxismodell der sozial gerechten Bodenordnung.
Was haben die attraktive Großstadt Münster und die kleine Stadt Haltern am See gemeinsam? Die hohen Grundstückspreise und die demzufolge hohen Mietpreise liegen etwa gleichauf. Was unterscheidet die beiden Städte? Mit aktiver und sozial orientierter Immobilienpolitik sorgt die Stadt Münster für bezahlbares Wohnen, während die Stadt Haltern weitgehend dem freien Immobilienmarkt die Entwicklung überlässt. Dabei wäre das vorbildliche Konzept der Stadt Münster mit dem „Modell der Sozialgerechten Bodenordnung“ eine Blaupause auch für kleinere Kommunen wie Haltern. Letztere mutiert ungebremst zur teuersten Wohnstadt in der Region und übertrifft sogar Münster bei den Grundstückspreisen, zum Nachteil ihrer Bewohner und zum Vorteil der Grundbesitzer. …

Tiny House – räumlich zumindest weit weg von Haltern (dieses Haus steht im Winslow Memorial Park in South Freeport, Maine)

So bleibt Haltern am See wohl auch weiterhin ein unbezahlbar „teures Pflaster“ im Speckgürtel der großen Ruhrgebietsstädte und El Dorado für Spekulanten, mit Grundstückspreisen von durchschnittlich 307 €/qm (zum Vergleich in Münster 305 €/qm) und Höchstpreisen bis zu 700 €/qm (zum Vergleich: die teuersten Grundstücke in Münster bis 620,- €/qm, Stand September 2021). Die Nachbarstadt Dülmen mit 234 €/qm bietet Halterner Abwanderern zwar eine Auffangmöglichkeit und kann überdies ein Vielfaches an öffentlich geförderten Wohnungen vorweisen. Alles so zu belassen, kann aber nicht Ziel der Halterner Stadtentwicklungspolitik sein, die von Münster allerlei lernen kann.”

Quelle: Neurohr, Wilhelm 2021: Neue Wege der kommunalen Immobilienpolitik. Wie Kommunen für bezahlbares Wohnen sorgen können. In: Stadtspiegel Dorsten/Haltern, 23. September 2021, https://www.lokalkompass.de/haltern/c-politik/wie-kommunen-fuer-bezahlbares-wohnen-sorgen-koennen-das-praxismodell-der-sozial-gerechten-bodenordnung_a1633714

Bild: Paul VanDerWerf from Brunswick, Maine, USA, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons