Bericht über Vorträge “Lieferkette gerissen?!” (Pressemitteilung vom 14.09.2022)

Die Pandemie und der Angriffskrieg Russlands in der Ukraine haben deutliche Spuren hinterlassen und bedrohen die weltweiten Lieferketten. Erleben wir gerade möglicherweise das Ende der Globalisierung? Dieser Frage ist die AG „Würdige Arbeit“ am Montagabend nachgegangen – gemeinsam mit spannenden Speaker*innen bei einer hybriden Abendveranstaltung im KönzgenHaus.

Von links n. rechts: Christoph Scherrer, Eva-Maria Reinwald, Christoph Holbein-Munske

Sind die globalen Lieferketten vielleicht bereits gerissen? Eher nein, lautet ein Fazit der Runde vom Montagabend. Zwar gibt es – wie aktuell erlebbar – immer wieder Rückschläge in der Globalisierung; momentan lässt sich aber eher von Stagnation denn von einem tatsächlichen Ende reden. „Nichtsdestotrotz zeigen die aktuellen Entwicklungen der vergangenen zwei Jahre, dass man kritische Rohstoffe oder beispielsweise medizinisch notwendige Produkte lieber im eigenen Land produzieren lässt – oder aber zumindest in solchen, mit denen man freundschaftliche Beziehungen pflegt“, resümiert Christoph Holbein-Munske vom KönzgenHaus die Diskussionen, der die Veranstaltung moderiert hat.

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