30.10.2021: 1. Mahnwache „No Lager – No ZUE in NRW/Kreis Recklinghausen“

Die Mahnwache macht auf die die unwürdigen Verhältnisse in den Zentralen Unterbringungseinrichtungen (ZUE) in NRW auch im Kreis Recklinghausen. Die Aktion verbindet sich mit der bundesweiten Initiative „No Lager – nowhere!“

Die 1. Mahnwache findet statt am 30. Oktober 2021 von 11 – 13 Uhr, voraussichtlich vor dem Rathaus Recklinghausen.
Gezeigt werden Plakate, die die Leiderfahrungen der ZUE-Bewohner repräsentieren.

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Bildquelle: Dontworry, CC BY-SA 3.0 <https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0>, via Wikimedia Commons
  • “Ich muss mit fremden Menschen in einem Zimmer schlafen trotz Corona.
  • Unsere Kinder dürfen nicht in die Schule und nicht in den Kindergarten.
  • Ich darf 2 Jahre mein Essen nicht selber kochen.
  • Ich trage alle Wichtige an meinem Körper – mein Zimmer ist nicht abschließbar.
  • Ich habe keine Privatsphäre – mein Zimmer ist nicht abschließbar.
  • Ich würde gerne deutsche Freunde haben und Deutsch lernen – aber ich darf nicht.
  • Ich darf nicht arbeiten, obwohl ich einen Job gefunden habe.
  • Das Allerschlimmste ich die Langeweile.
  • Meine Kinder und ich haben Angst vor Abschiebung – Tag und Nacht.”
    (Quelle: Aufruf der Organisator:innen)
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7. Oktober Mahnwache in Lüdinghausen gegen den rechten Manufactum-Verlag

Die Friedensfreunde Dülmen machen auf die folgende Veranstaltung des DGB NRW gegen den rechten Manufactum-Verlag in Lüdinghausen aufmerksam.

“Da dieser Verlag zunehmend aggressiver gegen Gewerkschafter und Demokraten auftritt – die Methode, wie man sich selbst nach Provokationen zum “Opfer” macht, haben die Besitzer sich bei der AfD abgeschaut – findet am Donnerstag, 7. Oktober von 17 bis 19 Uhr eine Mahnwache vor dem Verlagsgebäude in der Nähe des Bahnhofs Lüdinghausen statt.
Wir bitten Euch, zur Teilnahme an dieser Mahnwache aufzurufen und auch selbst dorthin zu kommen. Argumente verstehen Faschisten kaum – aber die Zahl der Gegendemonstranten kriegen sie mit und das beeindruckt sie auch.”
(Email der Friedensfreude Dülmen, Hervorhebung WN)

Mahnwache in Haltern am See: Hilfe für die Menschen in Afghanistan

Afghanische Familien in Haltern am See laden zusammen mit dem Asylkreis, dem Forum für Demokratie, Respekt und Vielfalt sowie den Kirchen ein zu einer

Mahnwache
auf dem Marktplatz in Haltern am See
am Freitag, den 20.08.2021,  18 bis 19 Uhr.

“Wir stehen an der Seite unserer afghanischen Mitbürger*innen – sprachlos und ohnmächtig. Daher beginnen wir die Mahnwache im Schweigen.
Unsere afghanischen Mitbürger*innen haben uns gebeten, mit Ihnen eine Möglichkeit zu finden, ihren Schmerz und ihre Wut zum Ausdruck zu bringen. Nach dem Schweigen haben die Familien das Wort.
Appelle und Forderungen werden auf Transparenten den Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft sichtbar gemacht. Die Kirchen laden abschließend zum Gebet ein.” (Quelle: Die Organisatoren der Veranstaltung).

Forum informiert: „Bürgerrat für Haltern“ (am 28.8.2021)

Pressemitteilung des Halterner Forums:

Halterner Forum informiert über „Bürgerrat für Haltern“

Gespräche am Info-Stand in der Fußgängerzone am 28. August

Ein Bild, das Text enthält. Automatisch generierte Beschreibung

HALTERN AM SEE. Schon seit dem Frühjahr des Jahres wirbt das Halterner Forum für Demokatie, Respekt und Vielfalt intensiv für die Einrichtung von „Bürgerräten“ zur Bereicherung der lokalen Demokratie in unserer Stadt. Am Samstag, 28. August ab 10.00 Uhr wollen die Initiatoren an einem Info-Stand in der Rekumer Straße über Info-Flyer mit den Bürgerinnen und Bürgern darüber ins Gespräch kommen und auch Themenwünsche für die Bürgerbeteiligung abfragen.

„Forum informiert: „Bürgerrat für Haltern“ (am 28.8.2021)“ weiterlesen

Seebrücke fordert: “Luftbrücke jetzt! Schafft sichere Fluchtwege aus Afghanistan!”

Screenshot der Seebrücke-Webseite (WN)

Die Organisation Seebrücke ruft auf:

“Luftbrücke jetzt! Schafft sichere Fluchtwege aus Afghanistan!Seit letzter Woche waren die Taliban auf Vormarsch und haben mittlerweile Afghanistan komplett unter Kontrolle. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, Menschen jetzt sofort vor den brutalen Extremisten der Taliban zu retten – bevor es zu spät ist. Die deutsche Bundesregierung hat versagt, die Menschen vor den Taliban zu schützen.
Afghanistan war und ist nicht sicher. Alle, die das Land verlassen möchten, müssen dies tun können. Es geht jetzt um Menschen und nicht um Papiere und Grenzen!Deswegen rufen wir zu Demonstrationen und Aktionen auf und appellieren an die deutsche Bundesregierung: Baut eine Luftbrücke – Schafft sichere Fluchtwege aus Afghanistan!

Noch vor ein paar Monaten hieß es von der Bundesregierung “Wir lassen niemanden zurück”. Jetzt sind alle Afghan*innen, die sich für ein friedliches und demokratisches Afghanistan eingesetzt haben, in akuter Lebensgefahr. Deutschland muss gefährdete Menschen schützen und sofort evakuieren. Hierzu gehören die Ortskräfte deutscher Ministerien und Subunternehmen, Organisationen sowie deutscher bzw. deutsch finanzierter NGOs und Stiftungen inklusive ihrer Familien; Journalist*innen, die für deutsche Medien gearbeitet oder sich ihn ihnen kritisch geäußert haben; Wissenschaftler*innen, die in Deutschland studiert oder geforscht haben; Frauenrechts- und Menschenrechtsverteidiger*innen, Autor*innen, Künstler*innen, Sportler*innen sowie Angehörige religiöser, ethnischer und sexueller Minderheiten. Hinzu kommen Familienangehörige von in Deutschland lebenden Afghan*innen, die zum Teil bereits seit Jahren auf Visa zum Familiennachzug warten.

Deswegen fordern wir von der Bundesregierung:

  1. Sofortige Einrichtung einer Luftbrücke, um akut gefährdete Menschen und ihre Familien nach Deutschland zu holen
  2. Schutz und Aufnahmeprogramme für alle Afghan*innen, die von den Taliban verfolgt werden
  3. Direkte Aufnahme der Menschen aus Afghanistan durch die bereitstehenden Länder und Kommunen in Deutschland ermöglichen
  4. Die Einrichtung von sicheren Fluchtwege für alle Menschen, die das Land verlassen wollen
  5. Sicherheit und dauerhaftes Bleiberecht für afghanische Menschen, die in Deutschland leben und kommen werden” (Quelle: https://seebruecke.org/aktuelles/kampagnen/fluchtwege-aus-afghanistan)

Menschenkette gegen Atomwaffen am 5.9.21 in Büchel

Komm zur Menschenkette der Kampagne “Büchel ist überall! atomwaffenfrei.jetzt”

“Am 22. Januar 2021 ist der Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft getreten. 55 Staaten haben den Vertrag bereits ratifiziert, 34 weitere Staaten haben unterzeichnet. Die Bundesregierung lehnt den Beitritt hingegen strikt ab. Das möchten wir ändern und mit einer kraftvollen Aktion ein deutliches Zeichen setzen:

Deutschland muss die nukleare Teilhabe endlich beenden!
Die neu gewählte Bundesregierung muss dem Atomwaffenverbotsvertrag endlich beitreten!
Das Thema nukleare Abrüstung werden wir zu einem der zentralen Wahlkampfthemen machen. Deshalb rufen wir auf zur Menschenkette am Fliegerhorst Büchel am Sonntag, den 5. September 2021.” (https://www.friedenskooperative.de/anmeldung-menschenkette)

Anmelden hier:
https://www.friedenskooperative.de/anmeldung-menschenkette

Weltflüchtlingstag 2021: “Gemeinsam können wir alles erreichen!” – Bericht über die Aktionen des Asylkreises und der Seebrücke Münsterland

Am 20. Juni 2021  ist Weltflüchtlingstag. 82 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht.

Aktive Menschen in Haltern am See und im Münsterland beschränken sich mit ihren Aktionen nicht auf diesen einen Tag.  So gab es bereits am 5. Juni eine Demonstration auf dem Marktplatz und anschließend eine zweitägige Fahrrad-Sternfahrt mit einer Abschlussveranstaltung in Münster.

 

Der Halterner Asylkreis beklagt Tote und fordert Menschenrettung. Das Motto: Immer nur schockiert sein – und nichts tun – ist tödlich! (mehr Informationen hier)

 

Tote beklagen – „Liste des Todes“ „Demonstration für das Leben“

Wir beklagen rund 50.000 Tote an den EU-Außengrenzen – die 40 m lange „Liste des Todes“ (“UNITED List of Refugee Deaths“)[1]Die Liste wird geführt von UNITED for Intercultural Action – campaign office ‘Fortress Europe No More Deaths’ – unitedagainstrefugeedeaths.eu – listofdeaths@unitedagainstracism.org – … Continue reading ausgerollt zwischen Kirche und Rathaus erinnerte an jede und jeden Einzelnen, die vor unseren Augen ertrunken und zu Tode gekommen sind.

Die Aktion wurde gerahmt und unterstützt durch die Musik der Gruppe “Motel” . Die Musiker:innen spielten unter anderem das bewegende Stück “Namenlose” (eine aktualisierte Fassung von Woody Guthries “Deportees“).[2]Woody Guthrie trug den Text als Gedicht vor. In dem verlinkten Stück singt u.a. Woodys Sohn Sohn Arlo. Schön ist auch auch die Version von Bob Dylan und Joan Baez.

Siehe zur Aktion mit der (“UNITED List of Refugee Deaths“) die Fotos von Tom Rath:


Fahrrad-Demonstration Seebrücke Münsterland (weitere Informationen folgen)

Fahrrad-Demonstration im Rahmen der Aktionen „Seebrücke Münsterland“

 

Anmerkungen

Anmerkungen
1 Die Liste wird geführt von UNITED for Intercultural Action – campaign office ‘Fortress Europe No More Deaths’ – unitedagainstrefugeedeaths.eu – listofdeaths@unitedagainstracism.org – unitedagainstracism.org”. Wir haben die Erlaubnis zur Nutzung eingeholt und danken ganz herzlich für die Möglichkeit, die Liste nutzen zu dürfen. Die Organisation finanziert sich ausschließlich über Spenden: Paypal
2 Woody Guthrie trug den Text als Gedicht vor. In dem verlinkten Stück singt u.a. Woodys Sohn Sohn Arlo. Schön ist auch auch die Version von Bob Dylan und Joan Baez.

5. Juni 2021: Demonstration auf dem Marktplatz: Halterner Asylkreis beklagt Tote und fordert Menschenrettung – anschließend Seebrücke-Fahrraddemo

Wir laden alle interessierten und engagierten Bürgerinnen und Bürger der Stadt ein!

Halterner Asylkreis beklagt Tote und fordert Menschenrettung

Immer nur schockiert sein – und nichts tun – ist tödlich!

5. Juni 2021, 10 – 12 Uhr, Marktplatz Haltern am See (anschließend Möglichkeit zur Fahrrademo Seebrücke Münsterland)

Die Veranstaltung findet unter Einhaltung der Coronaregeln statt.

Es ist offenkundig, dass es bei der Behandlung der Flüchtlinge über das Mittelmeer und auf anderen Wegen zu eklatanten und anhaltenden Verletzungen der Menschenrechte kommt und Menschen dem Tod überlassen werden und hineingetrieben werden. Wir sehen zu und ertragen die eigene Ohnmacht fast nicht. Wir wollen sichtbar machen, dass wir Teil des Scheiterns der Menschenrechtspolitik sind und mitschuldig am Tod vieler Menschen.

Wir wollen sehen und hören, welche Wege es aus der Krise geben kann.

Ablauf:

Das Programm wird gerahmt und unterstützt durch Musik der Gruppe „Motel“. Zu Beginn wird Bürgermeister Andreas Stegemann die Teilnehmer begrüßen.

Tote beklagen – „Liste des Todes“ „Demonstration für das Leben“

Spielen die Bilder der Brandkatastrophe von Moria, die Feuer in den Flüchtlingslagern auf Lesbos und zuletzt im Lager Ripa in Bosnien im Tagesgeschäft von Politik, Kirche und Gesellschaft noch eine Rolle?

Wir beklagen über 50.000 Tote an den EU-Außengrenzen – die 40 m lange „Liste des Todes“ (“UNITED List of Refugee Deaths“)[1]Die Liste wird geführt von UNITED for Intercultural Action – campaign office ‘Fortress Europe No More Deaths’ – unitedagainstrefugeedeaths.eu – listofdeaths@unitedagainstracism.org – … Continue reading ausgerollt zwischen Kirche und Rathaus erinnert an jede und jeden Einzelnen, die vor unseren Augen ertrunken und zu Tode gekommen sind.

Mit klagenden und anklagenden Transparenten bringen wir das Elend im Protestzug rund um die Todesliste und durch die Kirche vor die Augen der Öffentlichkeit. Vor und in der Kirche klagen wir die Untätigkeit unserer gesamten Gesellschaft an und sprechen ein Gebet.

Menschen retten – Suchen nach Lösungen:

Der Halterner Asylkreis hat die Repräsentanten der evangelischen und katholischen Kirche sowie die zukünftigen Bundestagsabgeordneten von CDU, SPD, Grüne und FDP eingeladen, ihren Beitrag zur Menschenrettung vorzutragen und als Ausdruck der Selbstverpflichtung auf einem Plakat zu verschriftlichen.

Wir wollen sichtbar machen, dass es uns nicht gleichgültig ist, was geschieht und wollen uns bereithalten, wo Möglichkeiten sich zeigen und wir helfen können.

Die Non-Profit-Organisation “UNITED for Intercultural Action” (European network against nationalism, racism, fascism and in support of migrants and refugees) führt die UNITED-Liste der Flüchtlings-Toten und finanziert sich nur über Spenden. Daher bitten wir um eine Spende für die Organisation:


12 Uhr Fahrrad-Demonstration Seebrücke Münsterland

Fahrrad-Demonstration im Rahmen der Aktionen „Seebrücke Münsterland“

Pfarrer Michael Ostholthoff  gibt den Startschuss zur zweitägigen Fahrradtour über Dülmen – Lüdinghausen (Samstag) und von Lüdinghausen nach Münster (Sonntag)

(Man kann selbstverständlich auch nur an einem Tag teilnehmen. Die Fahrgeschwindigkeit ist nicht auf e-Bikes ausgelegt.)

Eine Anmeldung für die Fahrrad-Demonstration hilft, die Fahrt coronakonform vorzubereiten.

Anmeldung möglichst bis 3.6. unterhttps://t1p.de/Fahrraddemo05062021

 Weitere Informationen hier

 

Anmerkungen

Anmerkungen
1 Die Liste wird geführt von UNITED for Intercultural Action – campaign office ‘Fortress Europe No More Deaths’ – unitedagainstrefugeedeaths.eu – listofdeaths@unitedagainstracism.org – unitedagainstracism.org”. Wir haben die Erlaubnis zur Nutzung eingeholt und danken ganz herzlich für die Möglichkeit, die Liste nutzen zu dürfen. Die Organisation finanziert sich ausschliesslich über Spenden: Paypal

Passend zum Weltgesundheitstag 2021: Aufruf “Patente töten – Für die Aufhebung des Patentschutzes auf alle unentbehrlichen Medikamente”

Weltgesundheitstag 2021 – Thema: Gesundheitliche Chancengleichheit

Das Motto für den diesjährigen Weltgesundheitstag “Building a fairer, healthier world” – gesundheitliche Chancengleichheit (Health Equity).

“Der Gesundheitszustand und das Gesundheitsverhalten der Bevölkerung hängen ganz wesentlich von den Lebensbedingungen ab: Der Sozialstatus hat einen starken Einfluss auf die Gesundheit und resultiert in ungleich verteilten Gesundheitschancen. Der Zusammenhang ist dabei in allen Altersstufen erkennbar und zieht sich durch alle Lebensphasen.
COVID-19 hat alle Länder schwer getroffen. Die Auswirkungen trafen und treffen überwie-gend diejenigen in der Gesellschaft, die bereits gefährdet waren, die Krankheiten stärker ausgesetzt sind, weniger Zugang zu hochwertigen Gesundheitsdiensten haben und mit größerer Wahrscheinlichkeit mit nachteiligen Folgen aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie zu rechnen haben.” (Quelle: https://www.weltgesundheitstag.de)

Auf der Webseite: https://www.weltgesundheitstag.de finden sich viele weitere Informationen.

“Patente töten – Für die Aufhebung des Patentschutzes auf alle unentbehrlichen Medikamente”

 

Was kann man sofort tun?

Man kann den Aufruf “Patente töten – Für die Aufhebung des Patentschutzes auf alle unentbehrlichen Medikamente” unterschreiben! Hier geht es zur Webseite des Aufrufes_ https://www.patents-kill.org/deutsch.

Siehe auch Flyer: Aufruf zur Aufhebung der Patente der Covid 19 Impfstoffe von medico intern.u.a.).