Kinder der ZUE Marl sagen Danke für Spenden zu Weihnachten

Der Asylkreis hat die Kinder der ZUE (Zentrale Unterbringungseinrichtung) in Marl zu Weihnachten beschenkt.  Allein das Foto drückt aus, wie sie sich freuen und Danke sagen.

Die Kinder der ZUE Marl sagen Danke.

Wer mehr über die ZUEn und die inakzeptablen Zustände wissen will, kann sich hier informieren.  Über Mitstreiter:innen bei den nächsten Mahnwachen freuen wir uns. Die Termine stehen bereits fest.

Mahnwachen gegen ZUE (Zentrale Unterbringungseinrichtungen) in 2022


Der Asylkreis Haltern hat (gemeinsam u.a. mit dem Forum für Demokratie, Respekt und Vielfalt) im letzten Jahr mit mehreren Mahnwachen auf die menschenunwürdige Form der Unterbringung von Geflüchteten aufmerksam gemacht (mehr Infos siehe hier).

Mahnwachen in 2022

In den kommenden Monaten sind weitere Mahnwachen gegen ZUE (Zentrale Unterbringungseinrichtungen) geplant:

      • Dorsten (geplant für Ende März 2022)
      • Datteln: 26. März 2022
      • Haltern am See: 30. April 2022

Genauere Informationen über Orte und Zeiten werden hier auf dieser Seite später ergänzt.

Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung.

 

 

Abschaffung von AnkER-Zentren und vergleichbaren Einrichtungen

Seit 2018 setzen sich der Asylkreis in Haltern am See sowie das Forum für Demokratie, Respekt und Vielfalt für die Abschaffung der AnkER-Zentren, die in NRW Zentrale Unterbringungseinrichtungen (ZUE) [1]Detaillierte Informationen z.B. über die Zahl der ZUEn in NRW findet man hier: https://www.frnrw.de/service/suche-neu/artikel/zentrale-unterbringungseinrichtungen-zue.html, siehe vor allem hier: … Continue reading heißen, ein: In vielen Aufklärungsveranstaltungen und Mahnwachen, in Gottesdiensten, in Gesprächen mit der Bezirksregierung, den Parteien und der Landesregierung.

Warum entwickeln wir in Haltern am See in Kooperation mit den Flüchtlingsinitiativen kreis-, landes- und bundesweit sowie mit den Kirchen und in großer Übereinstimmung mit allen großen Wohlfahrtsverbänden, PRO ASYL und vor allem in Solidarität mit unseren geflüchteten Freundinnen und Freunden so viel Leidenschaft?

“Ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis von 65 Organisationen, darunter PRO ASYL, Flüchtlingsräte, Diakonie Deutschland, Deutscher Caritasverband, Paritätischer Gesamtverband, AWO Bundesverband und Amnesty International, fordern die Schließung der Zentren und faire Asylverfahren” (Flüchtlingsrat Niedersachsen 2021)

Weil eine intakte Zivilgesellschaft eine bessere, menschenwürdigere und weniger kostspielige Integration schaffen kann. Und das haben nicht nur in Haltern am See Hunderte von Engagierten im Zusammenspiel mit den kommunalen Akteuren und freien Trägern über viele Jahre bewiesen!

Im Blick auf die Landtagswahl möchten wir nun alle Menschen im NRW bitten, sich zu informieren und die Integrationskonzepte der Parteien auf Menschenwürde und Effektivität zu überprüfen.

Wir jedenfalls fordern, dass Erstaufnahmeeinrichtungen in maximal drei Monaten so arbeiten, dass das Ankommen der Menschen und die bestmögliche Vorbereitung auf das Asylverfahren und den Aufenthalt in Deutschland im Mittelpunkt stehen. Dazu gehört auch, dass zivilgesellschaftliches Engagement, der Garant für gelingende Integration, nicht institutionell und systematisch ausgegrenzt wird.

Zusammen mit allen Verbündeten [2]Siehe zu einer Liste der Organisationen und Initiativen und den Forderungen im Einzelnen  Flüchtlingsrat Niedersachsen 2021. stellen wir fest:

„Eine Unterbringungsform, die die Menschenwürde verletzt, zur Isolation führt und vor allen Dingen auf Abschiebung orientiert ist, ist ein Irrweg und schadet uns allen. Gemeinsam können wir eine gute Erstaufnahme umsetzen!“

Text: David Schütz, Links etc. von WN

Anmerkungen

Anmerkungen
1 Detaillierte Informationen z.B. über die Zahl der ZUEn in NRW findet man hier: https://www.frnrw.de/service/suche-neu/artikel/zentrale-unterbringungseinrichtungen-zue.html, siehe vor allem hier: https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMV17-6144.pdf.
2 Siehe zu einer Liste der Organisationen und Initiativen und den Forderungen im Einzelnen  Flüchtlingsrat Niedersachsen 2021.