12.9.22 – Lieferkette gerissen? Vortrags- und Diskussionsveranstaltung

Lieferkette gerissen? Vortrags- und Diskussionsveranstaltung

  • Wann: 12. September 2022, 19:30 bis 21:30 Uhr
  • Wo: wahlweise im KönzgenHaus_Haltern am See oder online (nach voriger Anmeldung).
  • Teilnahmebeitrag
    • Präsenz 10 € (kleiner Imbiss inklusive) Online 10 €
    • Mitglieder der KAB und von DGB-Gewerkschaften zahlen nur 5 €.

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich und bis zum 11. September 2022 über diesen Link möglich.

 

Erleben wir das Ende der Globalisierung?

Die Pandemie und der Angriffskrieg Russlands in der Ukraine bedrohen die weltweiten Lieferketten. Öl, Medikamente und Fahrradersatzteile fehlen, im globalen Süden verschärft sich der Hunger. Sind die globalen Lieferketten gerissen? Welches sind die Folgen für die Menschen?

Diese Fragen diskutieren wir mit Christoph Scherrer, Professor für Globalisierung und Politik an der Universität Kassel und Autor des Buchs “Macht in weltweiten Lieferketten” (2021).

Gerechte Globalisierung – Globalisierung von Gerechtigkeit?

Im Anschluss gehen wir mit Eva-Maria Reinwald von Südwind der Frage nach, welche Rolle ein europäisches Lieferkettengesetz für eine gerechte Gestaltung der Globalisierung spielen kann und welche Bedeutung die gegenwärtigen Krisen für die Kampagne zum Lieferkettengesetz haben.

Die Veranstaltung setzt die Vortragsreihe “Würdige Arbeit” fort.

Veranstalterinnen:

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Bildquellen:

22.9.22: Vortrag Prof. em. Dr. Heinz-J. Bontrup: “Krisengewinner und Krisenverlierer – wie die Ampel den sozialen Frieden gefährdet. Alternativen zur Regierungspolitik in Krisenzeiten”

Vortrag und Diskussion mit Prof. em. Dr. Heinz-J. Bontrup

„Krisengewinner und Krisenverlierer – wie die Ampel den sozialen Frieden gefährdet. Alternativen zur Regierungspolitik in Krisenzeiten.“

  • Wann: Donnerstag, 22. September 2022 um 19.00 Uhr
  • Wo: Haltern am See, Bildungsstätte KönzgenHaus, Annaberg 40
  • Eintritt frei
Prof. Heinz-J. Bontrup (Quelle: IWiPo)
“Die multiple Krise infolge des Ukraine-Krieges, der Pandemie und der Klimakatastrophe stellt unser Land vor allergrößte Herausforderungen: Dramatische Energieknappheit und -verteuerung, Unterbrechung globaler  Lieferketten, exorbitant erhöhte Rüstungsausgaben, höchste Inflationsrate, Rezessionsgefahr und weiterer Pandemie-Herbst sowie Klimaschäden lassen Wohlstandsverluste und drastisch zunehmende soziale Spaltung befürchten. Die derzeitige Preisexplosion verschmilzt mit den anderen Großkrisen dieser Zeit zu einem toxischen Gefüge. Die soziale Notlage der Menschen trotz  Konsumverzicht ist in der Politik noch nicht wirklich angekommen, die kein umfassendes Konzept vorlegt.”

Mehr Informationen: Flyer zum Download; siehe auch die Informationen auf der Webseite des Instituts für Wirtschaft und Politik (IWiPo).

23.9.22: Vortrag Stefan Nolte: “Der Mensch und die Umweltkrisen – Warum es so schwerfällt uns zu ändern”

Vortrag Stefan Nolte

“Der Mensch und die Umweltkrisen – Warum es so schwerfällt uns zu ändern”

  • Wann: 23. September 2022, 19.30 Uhr:
  • Wo:  Stadtbücherei, Lavesumer Str. 1g
  • Eintritt frei
“Die Auswirkungen der Klimaerhitzung zeigen sich immer stärker, auch bei uns in Deutschland. Gleiches gilt für das voranschreitende Artensterben und die Plastikvermüllung der Meere. Die Fakten hierzu liegen seit vielen Jahren auf dem Tisch. Dennoch finden Veränderungen, individuell und gesellschaftlich, nur sehr langsam statt. Obwohl wir letztlich wissen, was zu tun ist, fehlt es häufig am Handeln. …. Stefan Nolte ist in Haltern am See aufgewachsen. Er hat unter anderem fünf Jahre im Niedersächsischen Umweltministerium gearbeitet und ist derzeit Klimaschutzbeauftragter des Niedersächsischen Europaministeriums. Er ist Jurist, hat aber auch Psychologie (Bachelor) studiert.” (Quelle hier)

(Mehr Informationen hier)

 

Sonntag, 17. Juli: Vitus-Haus / Asylkreis / Forum stellen sich (u.a. mit einem Film) vor

Vitus – Haus der Begegnung und Hilfe
Sonntag, 17.7., 11-14 Uhr Haus Vitus (Lippstraße 7-9)
Veranstalter: Vitus/Asylkreis/Forum für Demokratie, Respekt und Vielfalt

Drei Akteure stellen sich vor: Vitus, Verein zur Förderung von Integration, Teilhabe und Solidarität / Asylkreis / Forum für Demokratie, Respekt und Vielfalt.

Unter anderem zeigen wir einen ca. 11 Minuten langen Film über das, was wir wollen, was wir tun! [1]Für das Video habe ich einen Ausschnitt aus einem Youtube-Clip verwendet: https://youtu.be/D8rQvgGT9G4

Es gibt Kleinigkeiten zu Essen, Informationen, Gespräche, etc. (Willy DeVille spielt allerdings nicht…).

Zum kompletten Programm der Sommerkirche: https://www.st-sixtus.de/gottesdienste/sommerkirche

Anmerkungen

Anmerkungen
1 Für das Video habe ich einen Ausschnitt aus einem Youtube-Clip verwendet: https://youtu.be/D8rQvgGT9G4

Datteln IV: “Präventive Gewahrsamnahme” durch die Polizei Recklinghausen von drei Theolog:innen war rechtswidrig

“Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat in seinem heutigen Urteil im Anschluss an die mündliche Verhandlung entschieden, dass die präventive Gewahrsamnahme durch die Polizei Recklinghausen von drei Mitarbeiter*innen des Münsteraner Institut für Theologie und Politik (ITP) rechtswidrig war.Zwei Theolog*innen und ein Begleiter waren am 1. Februar 2020 im Umfeld des Kohlekraftwerks Datteln IV bei einer Verkehrskontrolle im Vorhinein zu einer Protestaktion des Bündnisses „Ende Gelände“ festgenommen worden. Dabei konnte ihnen kein Tatvorwurf gemacht werden. Dennoch wurden sie für eine Nacht unter erniedrigenden Bedingungen entkleidet in Präventivgewahrsam festgehalten.
Das VG Gelsenkirchen stellt nun in dieser Vorgehensweise einen Verstoß gegen die Europäische Menschenrechtskonvention fest. Sobald das Urteil rechtskräftig ist, werden die beteiligten Mitarbeiter*innen des ITP an das Polizeipräsidium Recklinghausen eine Schadensersatzforderung stellen.”

Quelle: Auszug aus der Pressemeldung des Instituts für Theologie und Politik (ITP):  https://www.itpol.de/praeventivgewahrsam-rechtswidrig/

Veranstaltungen des Forums im Rahmen der “Sommerkirche”

Bei der “Sommerkirche” (https://www.st-sixtus.de/gottesdienste/sommerkirche) ist das Forum bei zwei Veranstaltungen mit dabei.

Mittwoch, 6. Juli

Würdige Arbeit – eine aktuelle Fragestellung
17 Uhr Könzgenhaus
Veranstalter: Forum DRV/Könzgenhaus/KAB-Bildungswerk

Bericht und Diskussion über eine Veranstaltungsreihe zum Thema “(Un-)würdige Arbeit”. Die Reihe behandelt drei Fragen: Was ist würdige, was ist unwürdige Arbeit? In welchen Bereichen finden wir besonders problematische Arbeitsbedingungen vor? Und wodurch können wir die Bedingungen verbessern?
Wir berichten über die verschiedenen Veranstaltungen, die Ideen zum Thema und diskutieren mit den Besuchern Entwicklungen im Bereich “Würde der Arbeit”.

Sonntag, 17. Juli

Vitus – Haus der Begegnung und Hilfe
11-14 Uhr Haus Vitus (Lippstraße 7-9)
Veranstalter: Vitus/Asylkreis/Forum für Demokratie, Respekt und Vielfalt

Drei Akteure stellen sich vor: Vitus, Verein zur Förderung von Integration, Teilhabe und Solidarität / Asylkreis / Forum für Demokratie, Respekt und Vielfalt.
Im Schulterschluss der drei Institutionen stellen wir Beispiele gelebter Solidarität vor, im Zentrum werden u.a. aktuelle Aktionen/Projekte zur Ukrainehilfe stehen! Wege, sich zu engagieren für sozialen Zusammenhalt, für Integration und Hilfe für Menschen mit und ohne Fluchtgeschichte.

Zum kompletten Programm: https://www.st-sixtus.de/gottesdienste/sommerkirche

Marion Lillig diskutiert auf dem Berliner Symposium zum Flüchtlingsschutz

Dr. Marion Lillig, Migrationssoziologin und Mitglied des Halterner Forums für Demokratie, Respekt und Vielfalt diskutiert auf dem Berliner Symposium zum Flüchtlingsschutz: “Flüchtlingsschutz in Deutschland und Europa. Gelingt ein Paradigmenwechsel?” (21.und 22.6.2022).

Marion Lillig diskutiert unter anderem im Arbeitsforum 1.

Wie gelingt die menschenrechtskonforme Unterbringung von geflüchteten Menschen? Geflüchtete Menschen sind aufgrund von rechtlichen und faktischen Gründen verpflichtet, in Erst- und Gemeinschaftsunterkünften sowie in weiteren Formen von Sammelunterkünften zu leben. Damit gehen Strukturen einher, die Gewalt begünstigen, die Betroffenen von sozialer Teilhabe ausschließen und sie in ihren Grund- und Menschenrechten einschränken. Zugleich mangelt es noch immer an bundeseinheitlichen und verbindlichen Mindeststandards für eine menschenrechtskonforme Unterbringung. Das Forum beleuchtet die Herausforderungen im vorherrschenden Unterbringungssystem und diskutiert Lösungsansätze für Politik und Verwaltung auf Bundes- und Landesebene. (Volker Gerloff, Fachanwalt für Sozialrecht, Vorstandsmitglied der AG Sozialrecht im DAV / Dr. Marion Lillig, Migrationssoziologin, Haltener Forum für Demokratie, Respekt und Vielfalt / Florian Töpfer, Multiplikator für Gewaltschutz im Projekt DeBUG, DRK-Landesverband Schleswig-Holstein / Moderation: Inga Matthes, DRK-Bundesverband; Manuel Armbruster, AWO-Bundesverband”) (Quelle: Programmankündigung)

„Die Zivilgesellschaft kann zum nachhaltigen Frieden beitragen“

Pressebericht (von Wilhelm Neurohr):

Bewegender Vortrag im KönzgenHaus:

„Die Zivilgesellschaft kann zum nachhaltigen Frieden beitragen“

HALTERN AM SEE. Für die 40 anwesenden Friedensbewegten war am vergangenen Mittwoch im KönzgenHaus die Darstellung des zivilen Sicherheitskonzeptes „ein Lichtblick in dunklen Kriegszeiten“ in Europa: Der nationale und internationale Koordinator der Initiative „Sicherheit neu denken“, Ralf Becker, beeindruckte die Anwesenden mit seinem Vortrag, weil er Hoffnung auf eine mögliche Überwindung der momentanen Militarisierung der Politik durch die Zivilgesellschaft machte.

„Das zivilgesellschaftliche Konzept für eine friedenspolitische Sicherheitsarchitektur in Europa findet durch die breite Vernetzung der Initiatoren längst auf höchster politischer Ebene Gehör und Anerkennung“, so konnte der Vortragsredner aus der Praxis berichten. Er verwies auf bevorstehende Gesprächsrunden mit Bundespolitikern aller Fraktionen sowie auf bevorstehende Termine mit Mitstreitern aus anderen Ländern. Anerkannte Konfliktlösungsstrategien und -methoden könnten die Eskalationsdynamik unterbrechen und „die Schockstarre des Kriegsbeginns vom 24. Februar“ überwinden helfen.

„Frieden und Verständigung benötigen Perspektivenwechsel und Friedenslogik denkt vom Ende her“, betonte Ralf Becker. Die Arbeitsgruppe „Zivile Krisenintervention“ hat dazu aktuell „Impulse für eine entschlossene und besonnene Reaktion auf Putins Krieg“ in 16 Punkten veröffentlicht. Neben den Grundzügen des zivilgesellschaftlichen Sicherheitskonzeptes stellte der Gastreferent auf Wunsch der Veranstalter und der Zuhörerschaft auch die Möglichkeiten der „Sozialen Verteidigung“ sowie den Zusammenhang mit der Klimagerechtigkeitsbewegung her, da die durch Kriege verschlimmerte Klimakatastrophe neue Verteilungskriege und Flüchtlingsbewegungen hervorrufen könne.

Eingeladen zu dieser Veranstaltung für eine wirkliche „Zeitenwende“ im politischen Denken und Handeln hatte ein breites Bündnis aus der Halterner Zivilgesellschaft, vom Halterner Forum und IWiPo-Institut über die Kirchengemeinden und die KAB sowie Pax Christi bis hin zu den Dülmener Friedensfreunden und Attac. In einer lebhaften Diskussion sowie in kleinen „Murmelrunden“ wurden die vielen Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bewegt, die sich auf ein Umdenken einließen.

Informationen über das Konzept „Sicherheit neu denken“ sind unter www.sicherheitneudenken.de zu finden. 

Mut gegen Armut – Spenden für Afghanistan

Frau Latifa Saljuki  bringt erneut Geldspenden u.a. des Asylkreises Haltern nach Afghanistan und dankt den Spender:innen. (Berichte und Fotos von ihren früheren Reisen finden Sie hier. ) 

Videos (gesandt von Latifa Saljuki)

Frau Saljuki dankt den Spendern und Spenderinnen aus Haltern am See (siehe das erste Video).

Wenn Sie mehr über die Situation in Afghanistan lesen wollen, bitte klicken: Mehr lesen

 

Denk.mal – Video von der Gedenkfeier am Mahnmal Haltern-Lippramsdorf

“Das Ehrenmal Haltern-Lippramsdorf erinnert an die Gefallenen im Ersten und Zweiten Weltkrieg. Das Denkmal zeigt zwei Soldaten der Wehrmacht auf dem Vormarsch – ein Motiv, das heutzutage auf viele bedrohlich wirkt. Werner Nienhüser hat die Veranstaltung “Denk.mal” organisiert – gemeinsam mit dem “Forum für Demokratie, Respekt und Vielfalt” in Haltern am See. Mit Reden und Gedichten warnen die Teilnehmer, Redner und Künstler vor weiteren Kriegen. Die Musik kommt von der Band “12° Ost” aus Haltern. Anlass der Veranstaltung war der Tag der Befreiung am 8. Mai 2022. Filmemacher Wolfgang Thiemann begleitet die Gedenkfeier mit der Kamera und spricht mit den Organisatoren.” (Quelle: Wolfgang Thiemann (Link zum Beitrag)).

Mehr Informationen hier: http://denkmallippramsdorf.atspace.eu