Online-Veranstaltung am 7.5.21: Lehren aus der Pandemie für die Unterbringung und Versorgung von Geflüchteten

Vom Land in die Kommunen: Welche Lehren müssen aus der Pandemie für die Unterbringung und Versorgung von Geflüchteten gezogen werden?

Wann und Wo: 07.05.2021, 16:00, Online 

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“Die Würde des Menschen ist unantastbar. Dies gilt selbstverständlich auch uneingeschränkt für Geflüchtete. Doch diesem Anspruch wird das Asylsystem nicht immer gerecht. Bei der Unterbringung in oftmals abgelegenen Gemeinschaftsunterkünften, in denen hunderte Menschen untergebracht sind, werden individuelle Bedürfnisse und gesundheitliche Risiken nicht frühzeitig erkannt und ausreichend berücksichtigt. Corona hat diese Problemlagen nicht nur sichtbarer gemacht, sondern auch noch weiter verschärft. Denn Geflüchtete in Gemeinschaftsunterkünften, sowohl auf Landesebene als auch in den Kommunen, sind besonders einem hohen Ansteckungsrisiko mit dem gefährlichen Virus ausgesetzt. Erschwerend kommt hinzu, dass die Bewohnerinnen und Bewohner weder Bildungs- und Beratungsangebote noch Rechtsbeistand wahrnehmen können, da sozialen Akteuren der Zugang in die Unterkünfte pandemiebedingt verwehrt bleibt. So werden wichtige Chancen zur Integration und Selbsthilfe verspielt. Es zeigt sich sehr deutlich, dass der sogenannte Asylstufenplan der nordrhein-westfälischen Landesregierung, der auf Massenunterbringung setzt, gescheitert ist. In zahlreichen parlamentarischen Initiativen haben wir Schwarz-Gelb aufgefordert, die Unterbringung von Geflüchteten menschenwürdig und integrativ zu gestalten.Wir laden Sie/Euch ein, zusammen mit unseren Expertinnen und Experten über die verschiedenen Problemlagen der Gemeinschaftsunterkünfte in NRW zu diskutieren und neue Lösungsansätze zu entwickeln, um die Situation der Geflüchteten effektiv zu verbessern.” (https://gruene-fraktion-nrw.de/termine/vom-land-in-die-kommunen-welche-lehren-muessen-aus-der-pandemie-fuer-die-unterbringung-und-versorgung-von-gefluechteten-gezogen-werden)

Teilnehmer*innen:

  • Berivan Aymaz MdL, Sprecherin für Flüchtlingspolitik, Integrationspolitik, Internationales/ Eine-Welt, Grüne Landtagsfraktion NRW
  • Katja Dörner, Oberbürgermeisterin der Stadt Bonn
  • Prof. Dr. med. Kayvan Bozorgmehr, Fakultät für Gesundheitswissenschaften, Universität Bielefeld
  • Alexandra Brand, Verbandsübergreifende Fachbegleitung der Verfahrensberatung und der dezentralen Beschwerdestellen
  • Miriam Koch, Leiterin Amt für Migration und Integration der Landeshauptstadt Düsseldorf
  • Dr. Marion Lillig, Migrationssoziologin mit dem Schwerpunkt Lebensverhältnisse, Bildung und Arbeit von Flüchtlingen in Deutschland
  • Karin Wieder, Referentin Flüchtlingsarbeit, Diakonisches Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. – Diakonie RWL

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Einladung: “‘Click and Buy’- (Un-)Würdige Arbeit bei Lieferdiensten und Co.” – 15.04.2021

Einladung: “‘Click and Buy’- (Un-)Würdige Arbeit bei Lieferdiensten und Co.”

Onlineveranstaltung am Donnerstag, 15.04.2021 um 19:00 Uhr

Podiumsgespräch und Diskussion

Alles nach Hause bestellen. Das ist bequem. Ob Pizza, Sushi oder Rindsroulade, alles wird in weniger als einer Stunde geliefert. Ein neuer Pullover oder ein Buch? Kein Problem, alles gekauft über die Plattform eines Weltkonzerns. Der Paketdienst bringt das Bestellte oft schon am nächsten Tag. Virtuelle Kaufhäuser und Supermärkte verbreiten sich. Auch virtuelle Werkskantinen gibt es. Seit Jahren nimmt der Umsatz solcher Dienstleistungen massiv zu. Die Corona-Pandemie hat das Geschäft nochmals befeuert.

Wie geht es den Beschäftigten in diesen Unternehmen? Wie sind die Arbeitsbedingungen bei Paketlieferern, Essenslieferdiensten, auch bei den Beschäftigten in den Logistikzentren der digitalen Plattformen? Setzen die Geschäftsmodelle nicht schon Kosteneinsparung voraus, die sich in Form niedriger Löhne, gesundheitsschädlichen Arbeitsdrucks und ständiger Kontrolle niederschlägt? Wie steht es um die Mitbestimmung der Beschäftigten? Kann man bei Lieferdiensten und Co. von würdiger Arbeit sprechen?

An diesem Abend werden drei Experten aus verschiedenen Perspektiven den Fragen nachgehen, wie die Arbeitsbedingungen der bei Lieferdiensten arbeitenden Menschen sind, warum diese so sind und sie werden sich darüber austauschen, was man ändern muss und wie dies möglich ist.
An dem Podium nehmen teil:

  • Heiner Heiland: Soziologe an der Technischen Universität Darmstadt. Er forscht zu plattformvermittelten Dienstleistungen und hat selbst als Fahrer bei Essenslieferdiensten gearbeitet.
  • Karsten Rupprecht: Als Gewerkschaftssekretär bei verdi ist er zuständig für den Bereich Einzelhandel. Er ist unter anderem Ansprechpartner für die Beschäftigten in einem großen Logistikzentrum des US-Online-Unternehmens Amazon.
  • Lennart Vogt: Er war bis 2020 als Fahrer (geringfügige
    Beschäftigung/Student) bei Flaschenpost, einem über eine Online-Plattform operierenden Getränkelieferdienst, tätig.

Moderation: Ortrud Harhues, Leiterin des KAB-Bildungswerkes Münster, und Prof. Dr. Werner Nienhüser, Universität Duisburg-Essen.

Digitaler Ort: Zoom-Einladungslink_
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Mehr Informationen über diese Veranstaltung und die gesamte Reihe “(Un-)Würdige Arbeit” finden Sie auch in einem Flyer zum Download.

“Asylkreis und Forum haben jetzt Vitus”

In Haltern hat sich kürzlich der Verein Vitus e.V. gegründet. VITUS ist ein Kurzwort gebildet aus Anfangsbuchstaben der Bezeichnung “Verein zur Förderung von Integration, Teilhabe und Solidarität”.

Dem Vorstand gehören an: Burkhard Millner, Hermann Döbber, Theo Haggeney, Katja Bergjürgen und Ute Erler. Der Beirat des Vereins besteht aus dem Bürgermeister der Stadt Haltern, Andreas Stegemann, Pfarrer Karl Henschel und Prof. Werner Nienhüser.

Mehr Informationen über Vitus auf der Webseite des Vereins. Wer Sie Mitglied des Vereins werden möchten, können Sie dort auch die Formulare zur Beantragung der Mitgliedschaft herunterladen (https://vitus-haltern.de/mitglied-werden). Vitus freut sich über jedes neue Mitglied.

Jetzt online: „(Un-)Würdige Arbeit – Das Beispiel der Pflege(berufe)” – Digitalmitschnitt der Veranstaltung vom 21.01.2021

Jetzt online: „(Un-)Würdige Arbeit – Das Beispiel der Pflege(berufe)” – Digitalmitschnitt der Veranstaltung vom 21.01.2021

Nur Applaus reicht nicht aus!

Dass viele der rund 1,9 Mio Arbeitnehmer*innen im Pflege- und Gesundheitsbereich von „Schicht-Hopping“, viel Wochenendarbeit und den körperlichen Belastungen unter großem Zeitdruck aufgrund der Personalknappheit durch die gnadenlose Ökonomisierung des Gesundheitssystems völlig überlastet sind, ist erstmal nichts Neues; seit der Corona-Pandemie ist jedoch unübersehbar, wie krank das ganze System wirklich ist.

Erneut digital statt real

Rund 50 Teilnehmer sind der Einladung gefolgt und haben am zweiten Teil der digitalen Veranstaltungsreihe „(Un-)Würdige Arbeit“ teilgenommen – einer Kooperation des KönzgenHauses Haltern am See, dem Halterner Forum für Demokratie, Respekt und Vielfalt, der KAB Diözesanverband Münster sowie  dem KAB Bezirksverband Recklinghausen.

Wie komplex das Thema der Pflege tatsächlich ist, zeichnete sich schon in der Vielfalt der Referent*innen und Einzelthemen ab. Es war den Veranstaltern gelungen, das Podium breit gefächert zu besetzen.  Ulrich Christofczik vom Evangelischen Christophoruswerk e.V. brachte die Arbeitgebersicht ein. Gregor Pleiss, Krankenpfleger und Medizin-Pädagoge, wies unter anderem darauf hin, dass die Pflegekräfte hoch motiviert seien, obwohl ihre Arbeit oft nicht genügend geschätzt werde. Marion Schäfer, Gewerkschaftssekretärin bei  ver.di, und Prof. Thorsten Schulten, Hans-Böckler-Stiftung, hoben hervor, wie wichtig Flächentarifverträge für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen sind.

Bei vielen Fragen gab es erstaunlich viel Einigkeit. Auch Ulrich Christofczik als Vertreter der Arbeitgeber*innenseite sprach sich für eine bessere Organisierung der Arbeitnehmenden und flächendeckende Tarife aus. In einem flächendeckenden und fairen Tarifvertrag für alle, inklusive der Kirchen, sah ein Großteil der Teilnehmenden die Lösung vieler Probleme. Uneinigkeit bestand allerdings in der Frage, ob der dritte Weg der Kirchen eine grundsätzliche Klärung der Probleme verhindere.

Aus den Ausführungen von Hans-Werner Quasten der „Initiative Respekt“ bezüglich der Lebensrealitäten von rund 500.000 Wanderarbeiter*innen und Pflege-Schwarzarbeit erwuchs die Forderung – „Wo Appelle nichts mehr nutzen, muss geklagt werden!“ Das bekräftigte auch ver.di-Gewerkschaftssekretärin Marion Schäfer. Dabei sei allerdings Rechtshilfe notwendig – die ver.di und die KAB anbieten.

„Mitarbeiter*innen in Pflege und Kirche klagen nicht – die jammern nur!“

Neben der von allen geforderten Kräftebündelung durch die bessere Organisation von Gewerkschaften und Mitarbeiter*innenvertretungen müssen neben allen richtigen Appellen an höhere Ebenen und die gesamte Politik aber zuallererst eben auch die lokale Ebene und die konkrete Einrichtung mit den leibhaftigen Vorgesetzten in die Pflicht genommen werden, kam ein feuriger Einwurf aus der Zuhörerschaft. Hier wäre es schon ein Riesenerfolg, wenn bestehende Tarifverträge inklusive Pausenregelungen und geltender Arbeitsbedingungen überhaupt erstmal eingehalten würden. So würden die heute mehrfach positiv erwähnten Pflegekammern zwar richtige Wege weisen – es braucht aber eine echte Unternehmensmitbestimmung.

Mit unserer gemeinsamen Veranstaltungsreihe geht es am 15. April weiter. Dann nehmen wir mit dem Thema „Würdige Arbeit jenseits der Normalarbeitsverhältnisse“ weitere Bereiche unwürdiger Bedingungen in den Blick und entwickeln gemeinsam Perspektiven würdiger Arbeit, ethischer Grundlagen und gerechter Strukturen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Könzgenhauses und des Forums für Demokratie, Respekt und Vielfalt.

„(Un-)Würdige Arbeit – der Fall der Fleischindustrie“ – Rückschau, Reaktionen auf unseren offenen Brief und Vorschau auf weitere Aktionen

„(Un-)Würdige Arbeit – der Fall der Fleischindustrie“ – das war der Titel einer Veranstaltung des Halterner Forum für Demokratie, Respekt und Vielfalt, der KAB Diözesanverband Münster, dem KAB Bezirksverband Recklinghausen sowie dem KönzgenHaus Haltern am See. Die Veranstaltung hatte die schlechten Arbeitsbedingungen und Wohnverhältnisse der Arbeitskräfte zum Thema. Die Situation der zumeist aus Osteuropa kommenden Arbeitskräfte war (und ist) entwürdigend: Gesundheitsgefährdende Arbeitsbedingungen, schlechte Bezahlung, ausbeuterische Beschäftigung über dubiose Sub-Sub-Werksvertragsunternehmen oder Leiharbeitsfirmen, katastrophale Wohnbedingungen.

Was ist mittlerweile – nach unserer Veranstaltung und unserem offenen Brief – passiert?

Unsere Veranstaltung lag zeitlich genau in dem Zeitfenster der politischen Auseinandersetzung auch innerhalb der Bundesregierung und der CDU über das sog. „Arbeitsschutzkontrollgesetz“. Dieses Gesetz sieht vor, Werkverträge und Leiharbeit in der Fleischindustrie zu verbieten, die Arbeitsschutzkontrolle und die Wohnsituation der osteuropäischen Arbeitskräfte zu verbessern. In der CDU wurde das bereits geplante Gesetz plötzlich wieder Gegenstand innerparteilicher Auseinanderansetzungen. Flankiert durch das Lobbying der Fleischwirtschaft drohten die geplanten gesetzlichen Regulierungen entschärft und damit wirkungslos zu werden. Deshalb haben wir als Veranstalter der Diskussionsveranstaltung zur Situation in der Fleischindustrie u.a. den CDU-Bundestagsabgeordneten aus NRW einen offenen Brief  geschickt, um zu verhindern, dass das geplante Gesetz zugunsten der Fleischindustrie verwässert wird.
Zwischenzeitlich ist dann im Dezember in der Bundesregierung ein auch aus unserer Sicht tragfähiger Kompromiss gefunden worden; und mittlerweile ist das Gesetz im Bundestag und Bundesrat beschlossen und zu Beginn dieses Jahres in Kraft getreten.

Reaktionen auf unseren Offenen Brief

Es hat uns eine Email des Wahlkreisbüro des SPD-MdB Michael Groß erreicht, in der das gesamte Team uns seinen Dank für unser Engagement ausspricht.

Eine weitere Email erhielten wir vom Landtagsbüro des MdL Josef Hovenjürgen  mit dem Hinweis auf das Engagement von Minister Karl-Josef Laumann für die Realisierung des Arbeitsschutzkontrollgesetzes.

Ende Dezember erhielten wir noch einen Brief von Minister Karl-Josef Laumann  in seiner Funktion als Bezirksvorsitzender der CDU Münsterland. Minister Laumann beschreibt in seinem Brief seinen persönlichen Beitrag bei der Kompromissfindung und dem Zustandekommen des Arbeitsschutzkontrollgesetzes. Gleichzeitig dankt er uns dafür, dass wir uns für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie eingesetzt haben.

Wir haben uns kürzlich brieflich bei Minister Laumann für sein Engagement bedankt.

„Wir begrüßen Ihr Engagement beim Zustandekommen des Gesetzes außerordentlich. Verbinden wollen wir unseren Dank mit dem Hinweis, dass es – wie Sie wissen – noch eine ganze Reihe von Branchen mit Niedriglöhnen, schlechten Arbeitsbedingungen, fehlender Tarifbindung und einem viel zu umfassenden Einsatz von Werkverträgen und Leiharbeit gibt.
Wir meinen, dass es nicht nur eine Aufgabe der Tarifpartner ist, sondern begleitende politische Initiativen erfordert, die Arbeitsbedingungen auch in anderen Branchen zu verbessern. Um nur ein Beispiel zu nennen: Die Belastungen, die durch die Pandemie im Pflegebereich entstanden sind, müssen endlich dazu führen, dass die Personalnotstände, die beschwerlichen Arbeitsbedingung und die zu niedrige Bezahlung durch verschiedene Maßnahmen beseitigt werden. Pflegetätigkeiten sind besser zu bezahlen, und der bereits abgeschlossene Tarifvertrag in der Altenpflege sollte für allgemeinverbindlich erklärt werden.
Initiativen von Ihnen mit dieser Zielrichtung würden uns freuen und unsere Unterstützung finden.“

Wie geht es weiter?

In Kürze findet eine weitere Veranstaltung unserer Reihe Würdige Arbeit“ statt, diesmal über die Arbeit im Pflegebereich (in Krankenhäusern, in der Altenpflege in Altenheimen wie auch in der häuslichen Pflege) (zur Anmeldung hier klicken).
Wir werden die Reihe fortsetzen mit den Veranstaltung „Würdige Arbeit jenseits des Normalarbeitsverhältnisses“ (15.4.,21, 19:00) und „Würdige Arbeit – solidarische Gesellschaft“ (Mai/Juni 2021) (Anmeldungen hier).

Heilige Familie in der Flüchtlingsunterkunft – Alternative Krippe in St. Laurentius (Haltern am See)

In der Laurentiuskirche in Haltern erwartete die Besucher eine Besonderheit: Neben dem gewohnten Bild von Maria, Josef und dem Jesuskind inmitten der Hirten und Schafe war dort auch eine „alternative“ Krippe aufgebaut.

Wo würde Jesus heute geboren werden? Antwort: in einer Flüchtlingsunterkunft! Der Stall in Bethlehem war schließlich nichts anderes als eine Notunterkunft für Menschen, die niemand bei sich haben wollte.


Die Besucher der Laurentiuskirche waren dazu eingeladen, die Perspektive der Geflüchteten einzunehmen. An die aufgestellten Trennwände konnten eigene Gedanken und Gefühle geschrieben werden.

Außerdem waren Videoproduktionen zu sehen: Zum einen der mehrfach preisgekrönte Animationsfilm „01 Gravity“ der in Haltern arbeitenden Künstlerin Katharina Potratz,  der die Fluchtgeschichte eines kleinen Jungen erzählt. Zum anderen der Livemitschnitt eines Theaterstücks aus dem Jahr 2018, in dem Halterner Laiendarsteller unter Regie des Theaterpädagogen der Ruhrfestspiele, Alois Banneyer, sowie der Theaterpädagogin Kathi Klöpfer Erfahrungsberichte aus NRW-Sammelunterkünften szenisch umsetzen.

Im Schatten der Corona-Pandemie darf die dramatische Situation in den Flüchtlingsunterkünften nicht aus dem Blick verloren werden – zumal die Menschen dort durch die Unterbringungsbedingungen dem höchsten Ansteckungsrisiko überhaupt in dieser Gesellschaft ausgesetzt sind (weitere Informationen u.a. hier: https://www.asyl.net/start/nachrichten/informationen-zu-auswirkungen-des-coronavirus/.