ABGESAGT: 25. November: Vortrag Prof. Bontrup: “Die Krisen gehen weiter – auch mit „Ampel“ – dabei gäbe es Alternativen”

Der für den 25. November geplante Vortrag von Prof. em. Dr. Heinz-J. Bontrup zum Thema

“Die Krisen gehen weiter – auch mit „Ampel“ – dabei gäbe es Alternativen”

muss wegen der sich verschärfenden Corona-Pandemie leider ausfallen.

Die Veranstaltung wird  auf das Frühjahr 2022 verschoben. 

Informationen  finden Sie rechtzeitig hier und auf den Seiten des Gemeinnützigen Instituts für Wissenschaft, politische Bildung & gesellschaftliche Praxis NRW e.V.

ABGESAGT: Die Veranstaltung wird auf Frühjahr 2022 verschoben: 25. November: Vortrag Prof. Bontrup: “Die Krisen gehen weiter – auch mit „Ampel“ – dabei gäbe es Alternativen”

Vortrag und Diskussion mit Prof. em. Dr. Heinz-J. Bontrup

Die Krisen gehen weiter – auch mit „Ampel“ – dabei gäbe es Alternativen

Die Veranstaltung wird wegen der sich verschärfenden Corona-Pandemie auf das Frühjahr 2022 verschoben. 

Donnerstag, 25. November, um 19.00 Uhr,
in Haltern am See, Bildungsstätte Könzgenhaus, Annaberg 40.
Eintritt frei

(auf Einladung des Gemeinnützigen Instituts für Wissenschaft, politische Bildung & gesellschaftliche Praxis NRW e.V.)

“Deutschland steht vor großen sozial-ökologischen und ökonomischen Herausforderungen. Die Finanz-, Immobilien- und Wirtschaftskrise ab 2007 ist noch nicht überwunden, hinzu kommen Corona-Krise, Flutkatastrophe und nicht zuletzt eine weltweite Klimakrise. Die Krisen treffen auf ein tief zerrissenes Land. Segmentierte Arbeitsmärkte, Niedriglohnsektor, Prekariat, Armutsquote, Altersarmut und trotzdem war Deutschland noch nie so reich wie heute. Trotzdem: säkulare Stagnation, niedrige Produktivitäten und immer mehr Konzentration in der Wirtschaft. Und jetzt auch noch eine “Ampel-Regierung”. Eine Regierung mit Parteien, die nach wie vor neoliberal ausgerichtet sind. Bisher wurde der systemische Zusammenbruch durch eine expansive Geldpolitik und zusätzliche Staatsschulden verhindert. Kann diese Politik fortgeschrieben werden? Welche Alternativen zeigt die Ampel-Regierung auf? Prof. Bontrup wird in seinem Vortrag die Probleme einordnen und bewerten und nicht zuletzt seine Alternativen aufzeigen.” (Quelle: Iwipo)

“Wie Kommunen für bezahlbares Wohnen sorgen können: Das Praxismodell der sozial gerechten Bodenordnung” (von Wilhelm Neurohr)

Wilhelm Neurohr analysiert in einem Beitrag im “Stadtspiegel” den Wohnungsmarkt und Immobilienpolitik in Haltern am See und zieht einen Vergleich zu Münster. Er belässt es nicht bei einer kritischen Analyse, sondern macht auch konkrete Vorschläge für die Halterner Stadtentwicklungspolitik.

Wie Kommunen für bezahlbares Wohnen sorgen können: Das Praxismodell der sozial gerechten Bodenordnung.
Was haben die attraktive Großstadt Münster und die kleine Stadt Haltern am See gemeinsam? Die hohen Grundstückspreise und die demzufolge hohen Mietpreise liegen etwa gleichauf. Was unterscheidet die beiden Städte? Mit aktiver und sozial orientierter Immobilienpolitik sorgt die Stadt Münster für bezahlbares Wohnen, während die Stadt Haltern weitgehend dem freien Immobilienmarkt die Entwicklung überlässt. Dabei wäre das vorbildliche Konzept der Stadt Münster mit dem „Modell der Sozialgerechten Bodenordnung“ eine Blaupause auch für kleinere Kommunen wie Haltern. Letztere mutiert ungebremst zur teuersten Wohnstadt in der Region und übertrifft sogar Münster bei den Grundstückspreisen, zum Nachteil ihrer Bewohner und zum Vorteil der Grundbesitzer. …

Tiny House – räumlich zumindest weit weg von Haltern (dieses Haus steht im Winslow Memorial Park in South Freeport, Maine)

So bleibt Haltern am See wohl auch weiterhin ein unbezahlbar „teures Pflaster“ im Speckgürtel der großen Ruhrgebietsstädte und El Dorado für Spekulanten, mit Grundstückspreisen von durchschnittlich 307 €/qm (zum Vergleich in Münster 305 €/qm) und Höchstpreisen bis zu 700 €/qm (zum Vergleich: die teuersten Grundstücke in Münster bis 620,- €/qm, Stand September 2021). Die Nachbarstadt Dülmen mit 234 €/qm bietet Halterner Abwanderern zwar eine Auffangmöglichkeit und kann überdies ein Vielfaches an öffentlich geförderten Wohnungen vorweisen. Alles so zu belassen, kann aber nicht Ziel der Halterner Stadtentwicklungspolitik sein, die von Münster allerlei lernen kann.”

Quelle: Neurohr, Wilhelm 2021: Neue Wege der kommunalen Immobilienpolitik. Wie Kommunen für bezahlbares Wohnen sorgen können. In: Stadtspiegel Dorsten/Haltern, 23. September 2021, https://www.lokalkompass.de/haltern/c-politik/wie-kommunen-fuer-bezahlbares-wohnen-sorgen-koennen-das-praxismodell-der-sozial-gerechten-bodenordnung_a1633714

Bild: Paul VanDerWerf from Brunswick, Maine, USA, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons

30.9.2019, Recklinghausen: Vortrag/Diskussion: “Anders wirtschaften — wie alle besser leben können”

“Anders wirtschaften — wie alle besser leben können”
(Vortrag und Diskussion von und mit Prof. Heinz-Josef Bontrup und Prof. Alberto Acosta Espinosa)

  • Wann: Montag, 30. September 2019, 19.30 Uhr
  • Wo: Westfälische Hochschule Recklinghausen,
    August-Schmidt-Ring 10, 45665 Recklinghausen

– Eintritt frei –
Veranstalter:  Arbeitsgemeinschaft der Eine-Welt-Kreise im Stadtkomitee der Katholiken, Recklinghausen, in Kooperation mit iWiPO-Institut,  Westfälische Hochschule Recklinghausen,  Volkshochschule Recklinghausen, Kath. Kreisbildungswerk Recklinghausen, Ev. Akademie Recklinghausen Prof. Heinz-Josef Bontrup Prof. Alberto Acosta Espinosa

Mehr Information hier: FlyerAnderswirtschaften.pdf