23.5.2019 Informationsveranstaltung: “Strategie für die “Festung Europa”? Externalisierung in der europäischen Migrationspolitik”

Fortress Europe flag

23.5.2019, VHS, Essen: “Strategie für die “Festung Europa”? Externalisierung in der europäischen Migrationspolitik”

“In Zusammenarbeit mit Attac Essen, dem Anti-Rassismus-Telefon Essen, Essen gegen Abschiebungen und Pro Asyl Essen. Spätestens seit der starken Zuwanderung von Immigranten und Flüchtlingen hat die Europäische Union mit vielen Mittelmeer-Anrainerstaaten Abkommen vereinbart, die den Zustrom von Migranten schon vor den EU-Außengrenzen verhindern sollen. Während vor 2015 die Grundbausteine der migrationspolitischen EU-Strategie vor allem durch Kooperationen mit Einzelstaaten gelegt wurden, wird nach der sogenannten “Migrationskrise” in diesem Politikfeld eine zunehmend stärkere Koordinierung sichtbar. Diese EU-Externalisierungspolitik wird in der Veranstaltung anhand  von drei Fallbeispielen beleuchtet werden: dem EU-Türkei-Deal, dem EU-Treuhandfonds für Afrika und der anstehenden Verabschiedung des EU-Budgets. Darüber hinaus wird in der Veranstaltung mit zwei Migrationsexperten auch auf die laufende Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems eingegangen (inkl. der Frontex-Regulierung).
Leonie Jegen
forscht am Arnold-Bergsträsser-Institut zur “Politischen Ökonomie der Westafrikanischen Migrationsgovernance”. Zuvor war sie an der Vrijen Universiteit Brussels und davor am ECRE tätig. Meral Zeller arbeitet in der Europaabteilung der Geschäftsstelle von Pro Asyl, davor war sie in der Öffentlichkeitsarbeit für das European Council on Refugees and Exiles (ECRE) tätig.”
  • Wann? Donnerstag, 23.05.2019, von 19:00 bis 21:00 Uhr
  • Wo? VHS Essen, Raum E.11 (Kleiner Saal), Burgplatz 1, 45127 Essen

Mehr Informationen hier.

Bildquelle: Fortress Europe flag: https://openclipart.org/user-detail/worker [Public domain], via Wikimedia Commons (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Fortress_Europe_flag.svg)

18. Mai 2019, Haltern, Paul-Gerhard-Haus: Film über das Entwicklungsprojekt Avenir-Togo

Ein wirksamer Beitrag zur Bekämpfung von Fluchtursachen

Der Halterner Verein Avenir-Togo stellt sein Entwicklungsprojekt im westafrikanischen Togo im Film vor.
Der in Haltern ansässige gemeinnützige Verein Avenir-Togo arbeitet ehrenamtlich mit privaten Spenden und hat in 18 Jahren ein Entwicklungsprojekt auf die Beine gestellt. Das Projekt leistet Hilfe zur Selbsthilfe und bekämpft Fluchtursachen. Den Film kann man am 18. Mai um 15 Uhr im Paul-Gerhard-Haus an der Erlöserkirche in einer Filmvorführung anschauen.

Mehr über den Verein, das Projekt und den Film finden Sie hier: https://www.avenir-togo.de/index.php/aktuelles

7. Mai 2019: Informationsveranstaltung in Marl zur Zentralen Unterbringungseinrichtung für Flüchtlinge

“Das ehemalige Kreisgesundheitsamt am Lehmbecker Pfad soll künftig als Zentrale Unterbringungseinrichtung (ZUE) für Flüchtlinge dienen. Dazu laden die Stadt Marl und die Bezirksregierung Münster am Dienstag (7. Mai) von 16.30 bis 18 Uhr zu einer Informationsveranstaltung in die insel-VHS (Wiesenstraße 22, Raum P1) ein.Sozialdezernentin Claudia Schwidrik-Grebe und Christiane Wienströer, Hauptdezernentin für die Unterbringung von Flüchtlingen bei der Bezirksregierung, werden die Planungen erläutern und stehen für Fragen zur Verfügung. Voraussichtlich werden auch Vertreter des Sicherheitsdienstes sowie des Betreuungsdienstes, die in der Einrichtung tätig sein werden, vor Ort sein.

Zu der Infoveranstaltung sind alle Interessierten herzlich eingeladen.” (Quelle: www.lokalkompass.de)

Was unterscheidet eigentlich eine Zentrale Unterbringungseinrichtung von einem Ankerzentrum? Außer dem Namen natürlich.  Siehe dazu auch die Aktion des Forums zu Ankerzentren.

Lifeboat-Experiment macht die Tortur der über das Meer Flüchtenden sichtbar

Wie fühlt sich eine Flucht über das Mittelmeer an?

Die Organisation “Sea-Watch ” hat ein Experiment mit Freiwilligen gemacht, um einen Eindruck der traumatischen Erfahrungen  zu vermitteln.

Der Anteil der Toten im Mittelmeer hat sich vervierfacht “und kaum jemand kriegt es mit: „LIFEBOAT – Das Experiment“ macht die Tortur der Flüchtenden sichtbar” (https://sea-watch.org/lifeboat-das-experiment/)

Sea-Watch simuliert Seenot. Die Not der anderen.
Hunderttausende Menschen sind in den letzten Jahren mit dem Boot nach Europa gekommen. Der Verein Sea-Watch hat eine Überfahrt simuliert.” http://www.taz.de/!5587935/

Interessant ist auch der folgende Beitrag.

“Marburgerin rettet im Mittelmeer Menschen”

(https://www.op-marburg.de/Marburg/Marburger-Aerztin-im-Sea-Watch-Einsatz)

Das Video der Oberhessischen Presse vom 20.07.2018 ist außerordentlich sehenswert. Ruby Hartbrich, eine junge Ärztin, berichtet von ihren Erfahrungen auf Rettungsschiffen von Sea-Watch im Mittelmeer. (Ruby Hartbrich kommt übrigens aus Hullern.)

Den Artikel der Oberhessischen Presse finden Sie hier: https://www.op-marburg.de/Marburg/Marburger-Aerztin-im-Sea-Watch-Einsatz